
Ein B-52H-Bomber der US-Luftwaffe wurde über dem Owens Valley in Kalifornien fotografiert, während er zwei nicht identifizierte Waffen transportierte, die dem neuen nuklearen Stealth-Marschflugkörper AGM-181 LRSO ähneln.
Die Aufnahmen, die am 29. Oktober 2025 vom Luftfahrtfotografen Ian Recchio gemacht wurden, zeigen das Flugzeug mit typischen Testmarkierungen und Details der Bewaffnung, wie einem umgedrehten „T“-Leitwerk und einklappbaren Flügeln, was die Ähnlichkeit mit dem Marschflugkörper unterstreicht, der den AGM-86B ersetzen soll.
Der AGM-181 LRSO (Long-Range Standoff) ist ein Langstrecken-Marschflugkörper, der entwickelt wurde, um strategische Ziele mit nuklearen Gefechtsköpfen aus großer Entfernung zu treffen, während er außerhalb der Reichweite feindlicher Verteidigungssysteme bleibt. Er wird mit den B-52- und B-21-Raider-Bombern kompatibel sein und ist Teil des Modernisierungsprogramms der nuklearen Triade der USA. Das Programm, entwickelt von Raytheon, trat 2021 in die Ingenieur- und Testphase ein und hat bereits mehrere erfolgreiche Testflüge absolviert, bei denen sichere Trennung, Flugsteuerung und Motorleistung bestätigt wurden.
Das Programm wird auf rund 16 Milliarden US-Dollar geschätzt, mit Kosten von etwa 14 Millionen US-Dollar pro Einheit und Produktionsbeginn im Jahr 2027. Der LRSO soll die älteren AGM-86B-Raketen bis 2030 ersetzen, wobei mehr als tausend Einheiten produziert werden sollen.
Die Sichtung der B-52 erfolgt in einem Kontext strategischer Demonstrationen der Luftwaffe, ähnlich dem früheren Test eines B-1B-Bombers mit der GBU-72-Bombe — ein Schritt, der als Teil einer bewussten Politik militärischer Machtdemonstration interpretiert wird.
Quelle: The Aviationist | Foto: Instagram @lookunderocks | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft
